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In meiner künstlerischen Entwicklung habe ich verschiedene Arbeitsphasen durchlaufen, gekennzeichnet durch Brüche und Veränderungen – immer wieder ausgelöst durch den starken Impuls, einen neuen künstlerischen Ansatz zu finden.
Durch meine künstlerische Herkunft als Malerin setze ich einen besonderer Akzent auf den Umgang mit Farbe. Den anfänglichen Landschaften und surrealen Traumwelten folgte dem Fluss des Malens ab etwa 1992 die Strenge collageartiger Präzision.
Ich beschäftigte mich intensiv mit dem Medium Papier und dessen künstlerischer Verarbeitung. Daraus entstanden großformatige abstrakte Collagen und Bildserien, bei denen die Malerei als Farbbehandlung im klassischen wie im wörtlichen Sinne ausgeschlossen war.
Die Rückkehr zur Malerei kam fließend. In der Auseinandersetzung mit großformatigen, stark farbigen und abstrakten Bildserien führte mich meine künstlerische Entwicklung seit 2004 wieder zur figürlichen Malerei, eingeleitet durch eine Serie Männerportraits. Bei dieser Dualität der formalen Prinzipien bin ich bis heute geblieben.
 
1957
1974–1979
1980
1983
1984
1985–1989
1986/1992
seit 1989
1993
1994–2000
1994/96/98
seit 1994
1992/2002
seit 2000

in Berlin geboren
Lehre als Gebrauchswerberin, Abitur und verschiedene Tätigkeiten in der Werbung
Beginn der künstlerischen Arbeit
Grundlagenstudium an der Kunsthochschule Berlin
Wechsel an die Hochschule für Bildende Künste Dresden, Malerei und Grafik
Fachklasse Malerei und Grafik bei Prof. Horlbeck und Prof. Klotz, Diplom
Geburt des Sohnes, Geburt der Tochter
freischaffend in Berlin tätig
Studienreise in die USA
Unterrichtstätigkeit an der Berliner Schostakowitsch Musikschule
Künstlerförderung Berlin, Werkvertrag
umfangreiche Tätigkeit in der künstlerischen Bildung
Künstlerbücher im Eigenverlag
Mitglied der Künstlergruppe Amalienpark, Teilnahme und Mitgestaltung eines
gemeinsamen Galerieprogramms der Galerie Forum Amalienpark, dabei Hinwendung
zu thematischen Ausstellungen, Schwerpunkt Literatur

Preise und Stipendien
2007/2012 Arbeitsstipendium der Käthe-Dorsch-Stiftung
2016 Brandenburgischer Kunstpreis für Malerei

Werke befinden sich im öffentlichen Stadtraum sowie in staatlichen
und privaten Sammlungen und in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestags